Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Vertragsbedingungen im Rahmen von Kaufverträgen & Dienstleistungen

zwischen

Nageldesign Karina Meints
Inh. Karina Meints
Burgstraße 18
26629 Großefehn – Strackholt

– im Folgenden „Anbieter“ –

und

den in § 2 dieser AGB bezeichneten Nutzern dieser Plattform – im Folgenden „Kunde/Kunden“ – geschlossen werden.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ausdrücklich und schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Der Kunde kann aus dem Sortiment des Anbieters Produkte & Dienstleistungen auswählen und diese über den Button „in den Warenkorb“ in einem so genannten Warenkorb sammeln. Über den Button „Jetzt kaufen“ gibt er einen verbindlichen Antrag zum Kauf der im Warenkorb befindlichen Waren ab. Vor Abschicken der Bestellung kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen.

(2) Der Anbieter schickt daraufhin dem Kunden eine automatische Empfangsbestätigung per E-Mail zu, in welcher die Bestellung des Kunden nochmals aufgeführt wird und die der Kunde über die Funktion „Drucken“ ausdrucken kann. Die Bestellung des Kunden (1) stellt hierbei das Angebot zum Vertragsschluss mit dem jeweiligen Inhalt des Warenkorbs dar. Die Empfangsbestätigung (Bestellbestätigung) stellt die Annahme des Angebots durch den Anbieter dar. In dieser wird der Inhalt der Bestellung zusammengefasst. In dieser E-Mail oder in einer separaten E-Mail, jedoch spätestens bei Lieferung der Ware, wird der Vertragstext (bestehend aus Bestellung, AGB und Auftragsbestätigung) dem Kunden von uns auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail oder Papierausdruck) zugesandt. Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert.

(3) Der Vertragsschluss erfolgt in den Sprachen: Deutsch.

§ 3 Lieferung, Warenverfügbarkeit, Zahlungsmodalitäten

(1) Vom Anbieter angegebene Lieferzeiten berechnen sich vom Zeitpunkt der Auftragsbestätigung (§ 2 (2) dieser AGB), vorherige Zahlung des Kaufpreises vorausgesetzt.

(2) Ist das vom Kunden in der Bestellung bezeichnete Produkt nur vorübergehend nicht verfügbar, teilt der Anbieter dem Kunden dies ebenfalls unverzüglich mit. Bei einer Lieferungsverzögerung von mehr als zwei Wochen hat der Kunde das Recht, vom Vertrag zurückzutreten. Im Übrigen ist in diesem Fall auch der Anbieter berechtigt, sich vom Vertrag zu lösen. Hierbei wird er eventuell bereits geleistete Zahlungen des Kunden unverzüglich erstatten.

(3) Es bestehen die folgenden Lieferbeschränkungen: Der Anbieter liefert nur an Kunden, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Rechnungsadresse) in einem der nachfolgenden Länder haben und im selben Land eine Lieferadresse angeben können: Deutschland, Schweiz, Österreich.

(4) Der Kunde kann die Zahlung per PayPal vornehmen.

(5) Die Zahlung des Kaufpreises ist unmittelbar mit Vertragsschluss fällig. Ist die Fälligkeit der Zahlung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Kunde bereits durch Versäumung des Termins in Verzug.

§ 4 Eigentumsvorbehalt

Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises verbleiben die gelieferten Waren im Eigentum des Anbieters.

§ 5 Preise und Versandkosten

(1) Alle Preise, die auf der Website des Anbieters angegeben sind, verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die entsprechenden Versandkosten werden dem Kunden im Bestellformular angegeben und sind vom Kunden zu tragen, soweit der Kunde nicht von einem etwaigen Widerrufsrecht Gebrauch macht.

(3) Der Kunde hat im Falle eines Widerrufs die unmittelbaren Kosten der Rücksendung zu tragen.

§ 6 Sachmängelgewährleistung

(1) Der Anbieter haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist auf vom Anbieter gelieferte Sachen 12 Monate.

§ 7 Haftung

(1) Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.

(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(3) Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

(4) Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

§ 8 Hinweise zur Datenverarbeitung

(1) Der Anbieter erhebt im Rahmen der Abwicklung von Verträgen Daten des Kunden. Er beachtet dabei insbesondere die Vorschriften der Datenschutzgesetze. Ohne Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Bestands- und Nutzungsdaten des Kunden nur erheben, verarbeiten oder nutzen, soweit dies für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses, für die Erfüllung gesetzlicher Pflicht, zur Durchsetzung bzw. Verteidigung von Ansprüchen und zur Abrechnung erforderlich ist.

(2) Ohne die Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Daten des Kunden nicht für Zwecke der Werbung, Markt- oder Meinungsforschung nutzen.

(3) Ohne Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Daten des Kunden nicht an Dritte weitergeben, sofern er nicht durch richterliche Verfügungen dazu gezwungen wird.

§ 09 Ansteckende Krankheiten und Infektionen

(1) Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter über ansteckende Krankheiten oder Infektionen (wie z.B. HIV, Hepatitis o.Ä.) sofort nach bekannt werden zu informieren, bzw. bei Nachfrage wahrheitsgemäß zu antworten.

(2) Der Anbieter wird diese Informationen bei Bekanntwerden nicht speichern oder verarbeiten und darüber Stillschweigen bewahren.

(3) Der Anbieter behält sich vor, die Durchführung einer Dienstleistung abzulehnen, wenn dem Anbieter, seinen Vertretern oder Dritten durch die Ausführung der Behandlung die Gefahr einer Infektion droht.

§ 10 Arbeiten

(1) Wenn der Anbieter Bilder von Arbeiten auf seinem Internetauftritt und in sozialen Medien veröffentlicht, gelten diese als Beispiele. Wenn das Beispiel einer Arbeit am Kunden nachgearbeitet wird, kann es zu Abweichungen bezüglich des Designs, Form, Farbe und der Gesamtwirkung kommen. Dies ergibt sich bereits, aber nicht ausschließlich, aus den unterschiedlichen anatomischen Voraussetzungen zwischen dem Modell der Beispielarbeit und dem Kunden.

(2) Das Urheberrecht verbleibt beim Anbieter. Fertigt der Kunde von erstellten Arbeiten Fotographien an, welche für kommerzielle Zwecke verwendet werden sollen, bedarf es der schriftlichen Einverständniserklärung durch den Anbieter.
Dies gilt insbesondere bei der Verwendung für Dienstleistungen und / oder Produkte und Dienstleistungen, welche der Anbieter selbst vertreibt.

§ 11 Widerrufsrecht

(1) Der Kunde hat für gekaufte Produkte ein uneingeschränktes Rücktrittsrecht von 14 Tagen. Hierzu bedarf es keiner Begründung seitens des Kunden. Es genügt eine formlose Mitteilung an den Anbieter über den Wunsch der Rückabwicklung. Die Wahl des Kanals zur Mitteilung des Rücktritts ist dem Kunden freigestellt.

(2) Davon ausgenommen sind Dienstleistungen, welche am Standort des Anbieters durchgeführt werden. Diese unterliegen dem § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB, womit ein Widerruf ausgeschlossen ist.

§ 12 Storno von Dienstleistungen

(1) Unabhängig von §11(2) gewährt der Anbieter bei Buchung von Dienstleistungen eine kostenlose Stornomöglichkeit bis 3 Tage vor dem Termin. Hiervon ausgenommen sind Schulungen. Der Kunde erhält bei Buchung einer Dienstleistung eine separate E-Mail mit einem Link. Durch klicken dieses Links, übermittelt der Kunde den Wunsch zum Storno seines Termins. Sind die Voraussetzungen für eine Stornierung gegeben, so erhält der Kunde eine finale Bestätigung des Stornos per E-Mail. Die E-Mail mit der Stornobestätigung gilt als einzig gültiger Nachweis des erfolgreichen Stornos. Sofern die Zeitspanne bis zum Termin mehr als 3 Tage beträgt, erhält der Kunde bereits bezahlte Entgelte vollständig zurück. Beträgt die Zeitspanne weniger als 3 Tage, so schlägt die Stornierung fehl. Hierauf wird der Kunde durch das System hingewiesen. In diesem Falles steht es dem Kunden frei, über das Kontaktformular oder Telefon eine Stornierung durchzuführen. Ein Anspruch auf Rückzahlung bereits gezahlter Beträge besteht nicht und entbindet nicht von der Zahlungsverpflichtung.

(2) Der Kunde hat das Recht, die Zusendung der Bestätigungsmail mit dem Stornolink zu verweigern. Damit verzichtet der Kunde im Gegenzug freiwillig auf die Option des selbstständigen Stornos.

(3) Sofern der Anbieter dem Kunden aus Kulanz eine einmalige oder mehrmalige Stornierung außerhalb des beschriebenen Ablaufes (weniger als 3 Tage) gewährt, so handelt es sich dabei stets um Einzelentscheidungen des Anbieters. Dem Kunden erwächst daraus kein Gewohnheitsrecht.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts sowie des internationalen Privatrechts Anwendung.

(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.

(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.